In mehrfacher Hinsicht betraten die Experten von Dacos Neuland bei dem Projekt. Erstmals integrierten sie beispielsweise die Price Engine in ein bereits bestehendes SAP-System. Die Abverkaufsdaten, die als Basis dienen, um die Preise zu optimieren, werden so direkt aus dem SAP Business Warehouse von Ihr Platz abgerufen. Nach Berechnung der Preise fließen die Ergebnisse in das vom Unternehmen genutzte Warenwirtschaftssystem SAP Retail ein. Darüber hinaus wurde die Price Engine mit einer neuen Funktionalität implementiert: Die Preise der Wettbewerber können automatisch bei der Berechnung mit einbezogen werden. Auch das Preisschienen-Konzept der Drogeriemarktkette wurde berücksichtigt. Die Preise in den einzelnen Filialen variieren je nach Lage. Das bedeutet für die Price Engine, dass sie nicht nur einen optimalen Preis je Produkt ermittelt, sondern je einen für jedes Produkt in jeder Preisschiene.
Die Implementierung der Software wurde von den Mitarbeitern des Unternehmens sehr begrüßt. "Unser Warensortiment ist sehr breit. Dadurch sind so viele verschiedene Preiskombinationen möglich, dass sie ohne eine intelligente Software nicht mehr zu handhaben sind. Mit der Price Engine von Dacos können wir unsere Mitarbeiter bei der komplexen Aufgabe des Pricings unterstützen", so Marion Bolte, Bereichsleiterin Einkauf bei Ihr Platz. "Die Software-Lösung von Dacos ließ sich optimal in unser bestehendes IT-System integrieren", ergänzt Michael Lahrmann, innerhalb der IT des Drogeriekonzerns verantwortlich für Data Warehouse. "Jetzt können wir das von uns gesammelte Datenmaterial bestmöglich nutzen, um verlässliche Preisberechnungen vorzunehmen."
Die Bereichsleiter Einkauf und die Einkaufsbüros für die einzelnen Warengruppen haben eigens zum Projektbeginn Key User ausgewählt, die intensiv an allen Projektphasen beteiligt waren. Bereits in der Spezifikationsphase haben sie sich mit der Price Engine vertraut gemacht und ihre eigenen Anforderungen mit eingebracht, so dass diese von Anfang an berücksichtigt werden konnten. Auch im Roll-out wurden die Key User eng eingebunden und verstärkt geschult, so dass sie selbständig die weitere Betreuung aller Anwender nach dem Going-Live übernehmen konnten.



