Zucker beeinflusst Preisempfindung
Freitag 21. August 2009 von Wolfgang Barth
Wer ist nicht schon mal hungrig in einen Supermarkt gegangen und kam dann mit zu viel essbarem zurück. Rein subjektiv gibt es in jedem Fall einen Zusammenhang zwischen Sättigungsgefühl und Kaufbereitschaft.
Nun haben Marketing-Forscher der Zeppelin Universität in Friedrichshafen hier offensichtlich objektivere Beobachtungen gemacht, wenn auch unklar bleibt, wie weit diese Ergebnisse wirklich wissenschaftlich haltbar bleiben.
Der Konsum eines Zuckertranks kurz vor einem Kaufvorgang führte zu einer signifikant höheren Bereitschaft auch höhere Preise zu akzeptieren. Der Versuch wurde mit Kontrollgruppen durchgeführt. Die Forscher vermuten hier einen physiologischen Effekt der über eine erhöhte Glückshormonausschüttung die Probanden beeinflusst.
Auch Welt Online nimmt dieses Thema auf und beide Artikel enden mit der Frage, ob wir in Zukunft damit rechnen müssen, dass uns am Eingang eines Marktes eine Nascherei gereicht wird, nur um weiter hinten erhöhte Preise realisieren zu können?
Eine interessante Idee. Aber dass Dacos diesen “Zucker-Effekt” als Methode der Margenverbesserung in seine Preisoptimierungs-Software einbaut, das wäre doch etwas gewagt.
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