US National Retail Federation: Umsatzeinbruch auch bei Schulutensilien
Mittwoch 15. Juli 2009 von Sandra Nozar
Eine aktuelle Studie der National Retail Federation prognostiziert ein sehr zurückhaltendes Kaufverhalten amerikanischer Familien, was den Einkauf von Schulmaterialien für Ihre Kinder anbelangt. Damit brechen die Umsätze beim zweitgrößten Geschäft für den Handel (nach Weihnachten) stark ein.
Gekauft wird nur:
- was unbedingt nötig,
- was ein Schnäppchen oder vergünstigt über Coupons erhältlich
- oder ohnehin Billigware ist.

85 % der Amerikaner ändern in diesem Krisenjahr ihr Kaufverhalten hinsichtlich der Schulmaterialien. Die National Retail Federation erwartet 7,7 % Rückgang der Ausgaben.
“To save money, back-to-school shoppers plan to hunt for sales more often (56.2%), spend less overall (49.6%), purchase more store-brand or generic products (41.7%) and increase their use of coupons (40%).” Quelle: LA Times
Handelsketten reagieren auf diesen Trend mit maßgeschneiderten Marketing-Maßnahmen, einschließlich diverser Web 2.0 Anwendungen. Der Shopping-Gigant JC Penney lancierte z.B. eine Back-to-School-Kampagne, die Social Media integriert und direkt auf die Zielgruppe “Teenies” fokussiert. JCPenney ist zum Beispiel auf Youtube und Facebook aktiv.
Werden die Auswirkungen der Weltfinanzkrise auch in Europa bis auf die Versorgung der Kinder mit Schulmaterialien durchschlagen? Händler sind jedenfalls gut beraten, wenn sie solche Trends frühzeitig erkennen und wirksam gegensteuern. Dazu ist es unerlässlich, dass Handelsunternehmen ihren immens großen Bestand an Daten, einschließlich der Kassenbondaten, im Griff haben. Dies bedeutet in der Praxis: überblicken, auswerten und die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Bei dieser komplexen Aufgabe helfen ausgefeilte Beratungskonzepte und Software, um die Sortimente rechtzeitig auf das geänderte Kundenverhalten anzupassen.
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