Dacos Retail Intelligence Blog

Hier diskutieren Experten aktuelle Trends zur Optimierung von Sortimenten, Preisen und Promotionen sowie die Zukunft von Retail und Business Intelligence

Chancen für die SAP BI-Architektur nach Apotheker

Donnerstag 11. Februar 2010 von Wolfgang Barth

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Nachdem Hasso Plattner den bei Kunden, Partnern und Mitarbeitern gleichermaßen ungeliebten Leo Apotheker aus dem SAP Vorstand vertrieben hat, ist Architektur und Engineering wieder ein Thema bei SAP. Es geht nicht mehr ausschliesslich um Marketing und Vertrieb.

Carsten Bange in seinem B-eye Blog thematisiert mögliche Auswirkungen davon in einem Artikel vom 7.2.2010.

Er beschreibt vor allem die Einführung einer neuen Architekturschicht bei Business Objekts durch die getrennte Definition von Berichtsobjekten, Datenmodellen und Datenzugriff.

Sollte es tatsächlich über diese Methode gelingen, die bisher noch lange nicht konvergenten BO und SAP Welten zusammenzubringen, so könnte man die dem BW-Accelerator zugrunde liegenden Speichertechniken tatsächlich nutzbringend an den Anwender bringen.

Die Lebenswelten der Entwickler bei Business Objects und der “alten SAP” sind allerdings offensichtlich noch so weit voneinander entfernt, dass mir dies für die kürzere Zukunft eher als ein Wunschtraum erscheint.

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Nutzer haben kein Vertrauen in Datenauswertungen

Dienstag 8. Dezember 2009 von Wolfgang Barth

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Im B-Eye Network findet man ein sehr interessantes Whitepaper von IBM / Cognos vom Mai 2009:  “Improving Confidence by Increasing Understanding in Information“.

Nur 47% der Nutzer haben Vertrauen in ihre Informationen und 59% sind der Meinung dass sie die Information, die ihnen weiterhilft, nicht finden.

Die Nutzer müssen als erst mal

  • verstehen, was die Daten überhaupt bedeuten und woher sie kommen,
  • sie müssen den Daten trauen können heute und in Zukunft
  • sie müssen die für ihre Arbeit relevanten Daten erhalten.

Ich denke an dieser Front ist Dacos mit seinen BI-Initiativen gut aufgestellt.

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Auf dem Weg zur “Retail Intelligence”

Montag 17. August 2009 von Wolfgang Barth

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Unter diesem Titel beschreibt Dacos Geschäftsführer Joachim Hertel in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift “POS-Manager Technology” den momentanen Zustand von BI im Handel und die momentan sich ergebenden Möglichkeiten.

Auf dem steinigen Weg von sequentiellen Dateien mit statistischen Daten über SQL-Datenbanken hin zu ROLAP und jetzt MOLAP sind die Einzelhändler immer mit an forderster Front in ihren Anforderungen.

Gerade die gewaltigen Datenmengen, die am POS anfallen, sind der Grund die modernen Entwicklungen in Software und Hardware bis ans äußerste auszureizen. Erst jetzt mit den heutigen Maschinen, vor allem der Parallelisierung und dem gewaltigen Arbeitsspeicher, kombiniert mit neuen Software-Technologien, wie z.B. der spaltenorientierten Datenablage oder die Abfragesprache MDX, sind wirklich interessante Fragestellungen auf diesen Datenbeständen zum ersten mal online zu beantworten.

Dacos kann mit seinen Erfahrungen aus Kundenprojekten helfen diese Technologien auszureizen und dem Manager oder Sachbearbeiter optimale Entscheidunghilfen zur Verfügung zu stellen.

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Von “close-the-loop” zur “Operational BI”

Mittwoch 1. Juli 2009 von Wolfgang Barth

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Ein Artikel im BeyeNetwork geht darauf ein, daß der Einsatz von Business Intelligence mehr und mehr den Weg in die operativen Prozesse der Unternehmen findet. Man spricht dann von “OPBI”, Operational BI.

Kannte man diesen Ansatz schon seit langem in Bezug auf spezielle Prozesse in Unternehmen, wie z.B. die Optimierung von Nachbestellungen von Lägern, so bezeichnete man diese als “close-the-loop” Anwendungen. Man versuchte dabei den Kreis zwischen operativer Anwendung und Datawarehouse zu schliessen. Dies geschah in der Regel durch regelmäßig durchgeführte Zugriff auf die BI-Daten, aus denen dann Steuerungsparameter für die operativen Abläufe abgeleitet wurden.

Die Autoren gehen nun davon aus, dass durch die wesentlich breitere Verfügbarkeit und vor allem den heute auch schnellen Zugriff auf Informationen aus BI-Systemen ganz neue Einsatzmöglichkeiten für das Tagesgeschäft entstehen werden. Ausgehend von “Störungssituationen” können Handlungsempfehlungen online aus den BI-Daten extrahiert und unmittelbar umgesetzt werden.

Ist so etwas wirklich machbar? Meines Erachtens müssen Prozesschritte, bei denen eine solche Einbindung von BI ins Tagesgeschäft sinnvoll ist, doch sehr exakt vorausgedacht werden. Es erscheint nicht machbar, ad-hoc Abfragen in ein BI-System operativ zu verwenden. Soll der Anwender diese selber jedesmal neu konzipieren?  Kaum vorstellbar. Und tut er dies nicht, sondern verwendet vordefinierte Abfragen, gibt es dann wirklich noch einen substantiellen Unterschied zwischen “close-the-loop” und “Operational BI”?

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Evolution im Datenbankmarkt hin zur Multidimensionalität?

Freitag 19. Juni 2009 von Wolfgang Barth

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Dazu gibt es einen interessanten aktuellen Artikel von Jacqueline Bloemen.

Der Datenbankmarkt, dominiert von Oracle, Microsoft und IBM verzeichnet nach wie vor gute Wachstumszahlen.  Mit rein operativen Anwendungen kann das aber nicht lange so weitergehen. Der größte Schub in der Zukunft wird in der Datenhaltung für analytische Anwendungen liegen.

Analytische Data Warehouses die auf konventionellen RDBMS basieren, kranken aber an Performanceproblemen. Nur mit händischem Tuning für eine konkrete Daten- und Abfragesituation können praxisgerechnte Antwortzeiten erreicht werden.

Deshalb wird der größte Wachstumsmarkt der Zunkunft eher in Multidimensionalen Datenbanken liegen. Und gerade hier sind andere, neuere Mitspieler im Markt. Werden spaltenbasierte und In-Memory Datenbanken in Zukunft die Haupt-Umsatzträger im Datenbankmarkt? Können sich die etablierten Hersteller in diesem neuen Umfeld behaupten oder werden sie sich hauptsächlich auf den klassischen RDBMS Markt beschränken müssen?

Mehr im B-eye Network.

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