Dienstag 24. August 2010 von Sandra Nozar

Lebensmittelskandale, Spitzelaffären, Kartellvorwürfe – der Ruf der großen deutschen Handelsketten hat zuletzt stark gelitten. Nun hat das Kölner Institut für Handelsforschung 470 Verbraucher gefragt, welcher Lebensmittelkette sie noch vertrauen – und wer seinen guten Ruf verspielt hat.
Wie das Handelsblatt berichtet, steht Aldi an erster Stelle. 72% der Befragten gaben an, der größten deutschen Discountkette großes oder sogar sehr großes Vertrauen entgegenzubringen. Edeka belegt mit 66% den zweiten Rang, gefolgt von seinem großen Wettbewerber Rewe – der Kölner Handelskette sprachen61% der Verbraucher ihr Vertrauen aus.
Hier die komplette Top Ten:
1. Aldi 72%
2. Edeka 66%
3. Rewe 61%
4. Lidl (Schwarz-Gruppe) 59%
5. Kaufland (Schwarz-Gruppe) 56%
6. real (Metro-Gruppe) 55%
7. Netto (Edeka-Gruppe) 46%
8. Plus (Edeka-Gruppe) 44%
9. Penny Markt (Rewe-Gruppe) 42%
10. Kaiser´s / Tengelmann 41%
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Montag 8. Februar 2010 von Sandra Nozar

Im Vergleich mit den großen Handelsketten wie REWE, Metro oder Edeka schneidet Aldi im Vertrauens-Ranking der Verbraucher besonders gut ab: 72 % der Konsumenten bringen dem Discounter ein hohes oder sehr hohes Vertrauen entgegen. Edeka rangiert auf Platz zwei, gefolgt von Rewe und Lidl. Das ist Ergebnis einer Umfrage unter 470 Kunden, die das Institut für Handelsforschung durchgeführt hat.
Für Boris Hedde, Geschäftsführer des Instituts, hat Aldi es „immer wieder verstanden, mit seinen Angeboten öffentlich zu überraschen und dabei gleichzeitig bei der Qualität Wort zu halten.“

(c) Moe
Die Wissenschaftler des Kölner Instituts wollten in der Befragung dem Verdacht auf illegale Preisabsprachen der großen Einzelhandelskonzerne auf die Schliche kommen. Das Ergebnis überrascht. Das Vertrauen, das die Befragten dem Lebensmittelhandel entgegen bringen, ist bei mehr als 60 Prozent der Befragten hoch oder sehr hoch. Die Verbraucher differenzieren offensichtlich und scheren keineswegs die ganze Branche über einen Kamm. “Grundsätzlich generalisieren die Deutschen keineswegs über die gesamte Branche. Während einige Händler in der Gunst des Verbrauchers zu stehen scheinen, schneiden andere bei der Vertrauensfrage deutlich schlechter ab”, sagte Hedde.
Weitere Informationen unter
http://www.derhandel.de/news/unternehmen/pages/Verbraucher-vertrauen-Lebensmittelhaendler_5698.html
http://www.topagrar.com/index.php?option=com_content&task=view&id=16103&Itemid=519
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Donnerstag 13. August 2009 von Sandra Nozar

Der Handelskonzern profitiert weiter davon, dass das Unternehmen so breit aufgestellt ist: Douglas hat trotz der Konsumflaute in wichtigen europäischen Märkten den Umsatz gesteigert. Das Ergebnis fiel besser aus, als Analysten erwartet hatten. Dies berichtet das Handelsblatt in seiner Online-Ausgabe.
Der Handelskonzern Douglas trifft trotz der Wirtschaftskrise mit seinem Angebot aus Parfüm (Douglas), Schmuck (Christ), Süßwaren (Hussel) und Büchern (Thalia) den Nerv der Verbraucher. „Wir haben uns vor allem in Deutschland auch im dritten Quartal gut behaupten können“, sagte Douglas-Chef Henning Kreke am Dienstag.
Vor allem am Heimatmarkt legte Douglas zu, um 5,6 Prozent, während der deutsche Einzelhandel insgesamt das schlechteste erste Halbjahr seit 2002 verbuchte. Im Ausland hielt Douglas die Erlöse stabil und steigerte sie durch Neueröffnungen um 3,7 Prozent. Vor allem in Polen, Russland und der Türkei seien die Umsätze überdurchschnittlich gut gewesen.
Die beiden größten deutschen Discounter scheinen hingegen an ihre Wachstumsgrenzen zu stoßen. Ihre Umsätze sind laut Marktforschern im ersten Halbjahr 2009 stärker gesunken als bei konventionellen Supermärkten.
So sind laut SPIEGEL nach Berechnungen der Marktforschungsgesellschaft GfK, die monatlich die Einkaufsbons von 30.000 Konsumenten auswertet, die Umsätze bei Aldi im ersten Halbjahr 2009 um 4,1 Prozent gesunken. Das Minus war damit noch stärker als der durch Preissenkungen verursachte Schwund. uch beim Erzkonkurrenten Lidl läuft das Geschäft nicht wie gewohnt. Laut GfK schrumpften die Umsätze im ersten Halbjahr um 0,7 Prozent – und damit stärker als bei den traditionellen Supermärkten.
Diese beiden Meldungen bestätigen einen Trend, den Dacos in seiner Umfrage zur Preisgestaltung festgestellt hat: die Preissensitivität der deutschen Verbraucher stagni
ert auf einem hohen Niveau. Billigpreise sind kein Garant mehr für eine weitere Steigerung von Kundenfrequenz oder Umsatz. Die Einkaufsgewohnheiten der deutschen Konsumenten bleiben in der Krise stabil.
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