Freitag 16. Juli 2010 von Sandra Nozar

Die Studie von GfK und SAP kommt zu dem Schluß, dass der Lebensmitteleinzelhandel wesentlich größeren Spielraum für Preiserhöhungen hat als bislang angenommen. Dies muss man jedoch differenzierter betrachten und darf es nicht als Freibrief für schnelle Preissteigerungen verstehen. Man kann Händler nur eindringlich davor warnen, diese Spielräume unbedacht auszunutzen: Bislang ist noch immer nicht klar, in welchen Segmenten Kunden Preiserhöhungen akzeptieren. Höhere Preise in den falschen Warengruppen können zu massivem Imageverlust führen. Eine kundenfreundliche Preisoptimierungsstrategie, ermittelt von einer intelligenten, individuellen und intuitiven IT-Lösung, bietet Sicherheit für Handelsmanager und Preisstrategen. Denn nicht der Preis, sondern der Kunde muss für ein Handelsunternehmen im Mittelpunkt stehen – letzten Endes stimmt der Ertrag langfristig nur, wenn die Kunden wieder kommen.
Der Preiskampf war 2009 eines der bestimmenden Themen im Lebensmitteleinzelhandel. Discounter und Vollsortimenter unterboten sich regelmäßig bei Preisen zahlreicher Artikel. In der Studie der GfK wurde jedoch deutlich, dass das Bild vom Preiskampf in Deutschland gar nicht stimmt: von 275 untersuchten Warengruppen wurden 113 verbilligt, bei 161 jedoch stieg der Preis und nur eine blieb auf ihrem Niveau.
Bei genauer Betrachtung wird die Philosophie hinter den Preissteigerungen erkennbar: Bei Artikeln, die seltener gekauft werden, bemerkt der Verbraucher Preiserhöhungen in der Regel nicht so schnell, wie bei Artikeln, die er regelmäßig in den Einkaufswagen legt, so denkt der Einzelhandel. Vor der einfachen Umsetzung muss gewarnt werden: Es gibt keine repräsentative Studie oder verlässliche Daten darüber, in welchen Produktkategorien genau der Verbraucher Preiserhöhungen toleriert und wo er sie nicht bemerkt. Preiserhöhungen waren und bleiben immer ein Risiko für den Händler. Und eine Strategie, die nur die Preise der Konkurrenz in den Fokus nimmt und den Kunden sowie dessen Bedürfnisse und Verhaltensweisen ausblendet, ist langfristig zum Scheitern verurteilt.
Software für harmonische Preispolitik
Sicherheit erhält das Handelsunternehmen durch intelligente Preisoptimierungs-Software, die die Preisstrategie unterstützt und weitere Faktoren wie Promotionen und Kundenverhalten mit berücksichtigt. Derart flankiert hat die Preisstrategie erst Aussicht auf langfristigen Erfolg: Preiserhöhungen und -senkungen werden in Balance gehalten und das gute Image des Händlers bleibt so unbeschadet. Der große Vorteil von Preisoptimierungs-Software ist eine harmonische Preispolitik sowie die Steigerung von Ertrag, Umsatz und Kundenfrequenz – und das auch im Dauerpreisbereich außerhalb von aufmerksamkeitsstarken Promotionen.
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Mittwoch 3. Februar 2010 von Sandra Nozar

Unter dem Motto Smarter Solutions for Retail – im Cockpit sitzen heißt Preise intelligent gestalten haben IBM Deutschland und Dacos im Airportclub des Frankfurter Flughafens die neue Price Engine 2.0 präsentiert.
Der exklusive Teilnehmerkreis bestand unter anderem aus Prof. Dr. Joachim Zentes ( Leiter des Instituts für Handel und internationales Marketing an der Universität Saarbrücken), Michael Woydich (IBM Branch Vice President Retail, Consumer Products & Life Science), Prof. Dr. Joachim Hertel (CEO der Dacos Software GmbH), Hans-Georg Kleinjohann (IBM Global Business Services, Leader Retail SME Distribution), Dr. Karsten Konrad (CSO der Dacos Software GmbH) sowie ausgewählten Kunden und Partnern.

Prof. Dr. Joachim Zentes
Sie kamen im Frankfurter Airport Club zusammen, um die neue Price Engine 2.0 von Dacos zu erleben. Es wurde intensiv über das richtige Preismanagement im Handel, das angesichts hoher Wettbewerbsintensität mehr und mehr über den Erfolg von Handelsunternehmen entscheidet, diskutiert. Auch die enorm gewachsenen Herausforderungen, denen sich Sortimentsverantwortliche von Handelsunternehmen im Alltag durch den steigenden Informationsbedarf und die Notwendigkeit, eine Fülle von Einzelpreisentscheidungen zu treffen, gegenüberstehen, waren Thema des Meinungsaustauschs der Handelsexperten.
Über die erfolgreichen Veranstaltung hat die Lebensmittelzeitung in Ihrer Print-Ausgabe vom 28. Januar sowie in ihrem Online-Portal berichtet.
Herzstück der Price Engine von Dacos ist das innovative Price Cockpit zur Steuerung, Überwachung und Optimierung von Preisen. Neben der intuitiv bedienbaren Management-Konsole wartet die Price Engine mit einer Reihe von Funktionen auf, die dem Category Manager seine tägliche Arbeit erheblich erleichtern. Da sich die Price Engine an den Prozessen orientiert, die er regelmäßig ausführt, muss er sich keine Gedanken zu sich ändernden Einkaufs- oder Wettbewerberpreisen machen – das Preismanagement der Price Engine nimmt ihm diese Aufgabe ab und initiiert automatisch den Pricing-Prozess.

Michael Woydich, IBM
“Dacos ist bei der Weiterentwicklung seiner Preisoptimierungslösung einen großen Schritt vorangekommen” lautet das Fazit eines führenden Handelsmanagers nach der Veranstaltung. Speziell der ereignisgesteuerte, adaptierbare Preisfindungs-Prozess, der den Sortimentsverantwortlichen in seiner täglichen Arbeit schnell und umfassend unterstützt und ihm somit viel Zeit spart, sowie die intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche der Software wurden von den Teilnehmern gelobt.
IBM hat die Dacos-Lösung in sein Retail Consulting zum Thema Preisoptimierung integriert und bietet Implementierungsprojekte an. Ferner steckt IBM-Technologie in der neuen Version der Price Engine.
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Mittwoch 26. August 2009 von Christian Russ

Laut dem Handelsblatt wurde am 6. August von Aldi die mittlerweile achte Preis-Senkungsrunde des Jahres 2009 im deutschen Lebensmitteleinzelhandel eingeläutet.
Wie der Spiegel berichtet, sollen sich die Preis-Senkungen der letzten Monate für Aldi aber nicht ausgezahlt haben. Statt dessen soll bei Aldi im ersten Halbjahr 2009 ein Umsatzeinbruch um 4,1 Prozent stattgefunden haben. Der Umsatzrückgang fiel damit stärker aus, als dies allein aufgrund der Preissenkungen bei ansonsten gleichbleibendem Kundenkaufverhalten zu erwarten gewesen wäre.
Eine Ursache hierfür besteht wahrscheinlich darin, dass durch Preis-Senkungen induzierbare Kundenreaktionen und die damit erzielbaren Absatz- und Umsatzeffekte in verschiedenen Sortimentsbereichen sehr unterschiedlich ausfallen können. So reagieren Kunden z. B. bei Spirituosen und Waschmitteln i. d. R. deutlich stärker auf Preissenkungen als etwa bei Süßwaren und Fertiggerichten.
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Mittwoch 12. August 2009 von Sandra Nozar

REWE-Chef kritisiert die unmoralische Preispolitik bei den Discountern. Lieferanten leiden unter den niedrigen Einkaufspreisen.
Der REWE-Geschäftsführer Alain Caparros kritisiert die Discounter-Preise als
unverantwortlich und absurd, da sie potenziell schädlich für die Lieferanten seien. Um billig an die Kunden zu verkaufen, müssen die Einkaufspreise auch niedriger sein, um ein Gleichgewicht und eine faire Lieferkette zu erhalten. http://internationalsupermarketnews.com/index.php/the-news/1630-rewe-ceo-criticises-discounter-pricing
Wenn die Inflation zwischen 1,5% und 2,5% gehalten werden soll, müssten die Lieferanten ihre Arbeitslast dramatisch erhöhen und weiter in Logistik investieren.
In unserer kürzlich durchgeführten Umfrage unter deutschen und schweizer Handelsunternehmen zum Thema Preisfindung fanden wir heraus, dass die überwiegende Anzahl der teilnehmenden Händler sich bei der Preisfindung eher an den Systemwettbewerber, also anderen Vollsortimentern, orientiert als an den Discountern. Die Discounter-Preise sind jedoch für die Preisfestlegung der Preiseinstiegsartikel bei Vollsortimentern von Bedeutung.
Dank der niedrigen Inflationsrate muss der Vollsortimenter derzeit nicht mit Aldi oder Lidl konkurrieren. Billigpreise garantieren momentan keine höhere Kundenfrequenz oder mehr Umsatz. Insgesamt scheint die Krise noch nicht in der Stärke bei den Konsumenten angekommen zu sein, als dass sie ihre Einkaufsgewohnheiten bei Lebensmitteln verändern würden.
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Mittwoch 1. Juli 2009 von Sandra Nozar

Lange Zeit hat der Handel bei der Optimierung seiner Handelsspannen in erster Linie auf die Senkung seiner Einkaufspreise gesetzt. Heute haben sich die Möglichkeiten, sich durch günstigere Einkaufskonditionen Wettbewerbsvorteile zu verschaffen, für viele Unternehmen weitestgehend erschöpft. Deshalb rückt nunmehr eine Optimierung der Verkaufspreisgestaltung zunehmend in den Blickpunkt der Handelsunternehmen, um die erzielbare Handelsspanne zu erhöhen. Bei der Strategiefindung zur Verkaufspreisoptimierung stellen sich einige Fragen: An wem oder was soll man sich bei der Preisfindung orientieren? Am Wettbewerb? An regionalen Einflüssen? An Händlervorgaben?
Die Dacos Software GmbH will jetzt in einer Umfrage eine Bestandsaufnahme zum aktuellen Stand der Preisfindungsstrategien im deutschen Handelsmarkt durchführen. Sind Sie in einem Handelsunternehmen verantwortlich für die Preisfindung? Dann wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie sich 5 Minuten Zeit für die Beantwortung unserer Fragen nehmen würden.
Bei Interesse senden wir Ihnen die detaillierten Ergebnisse der Befragung im Anschluss an die Auswertung gerne zu.
Als Dankeschön für Ihre Beteiligung verlosen wir einen Apple iPod Nano mit 8 GB.
Die Umfrage finden Sie unter http://www.dacos.com/umfrage. Vielen Dank fürs Mitmachen!
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