Dacos Retail Intelligence Blog

Hier diskutieren Experten aktuelle Trends zur Optimierung von Sortimenten, Preisen und Promotionen sowie die Zukunft von Retail und Business Intelligence

Archiv für die 'Business Intelligence' Kategorie

Chancen für die SAP BI-Architektur nach Apotheker

Donnerstag 11. Februar 2010 von Wolfgang Barth

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Nachdem Hasso Plattner den bei Kunden, Partnern und Mitarbeitern gleichermaßen ungeliebten Leo Apotheker aus dem SAP Vorstand vertrieben hat, ist Architektur und Engineering wieder ein Thema bei SAP. Es geht nicht mehr ausschliesslich um Marketing und Vertrieb.

Carsten Bange in seinem B-eye Blog thematisiert mögliche Auswirkungen davon in einem Artikel vom 7.2.2010.

Er beschreibt vor allem die Einführung einer neuen Architekturschicht bei Business Objekts durch die getrennte Definition von Berichtsobjekten, Datenmodellen und Datenzugriff.

Sollte es tatsächlich über diese Methode gelingen, die bisher noch lange nicht konvergenten BO und SAP Welten zusammenzubringen, so könnte man die dem BW-Accelerator zugrunde liegenden Speichertechniken tatsächlich nutzbringend an den Anwender bringen.

Die Lebenswelten der Entwickler bei Business Objects und der “alten SAP” sind allerdings offensichtlich noch so weit voneinander entfernt, dass mir dies für die kürzere Zukunft eher als ein Wunschtraum erscheint.

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Business Intelligence im Enterprise 2.0

Mittwoch 23. September 2009 von Wolfgang Barth

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Ein interessantes Thema das von Wolfgang Martin in der deutschen Ausgabe von B-eye aufgegriffen wird.

Web 2.0 Techniken intern im Enterprise aufzugreifen ist eine Idee, die seit wenigen Jahren wohl in vielen Unternehmen zumindest ansatzweise, oder sagen wir halbherzig, angegangen wurde.

Gerade im BI Umfeld im Unternehmen gibt es gewisse Hürden, die der Einzelne überwinden muss, um mit heutigen mächtigen Werkzeugen die für ihn wichtigen Informationen aus Datawarehouses zu ziehen. Trotz Verbesserungen in Oberfläche und Bedienung sind diese Hindernisse noch nicht überwunden,  auch wenn viele Anbieter, auch Dacos, daran arbeiten.

Hier kommt nun die “kollektive Intelligenz” eines Web 2.0 zum tragen. Andere Mitarbeiter im Unternehmen zu finden, die an ähnlichen Fragen arbeiten und mit ihnen Ansätze zu teilen oder auf deren Ansätze zurückzugreifen, wird dramatisch einfacher.

So kann ein internes Web 2.0 durch das Einbringen von Innovation und Kreativität vieler Mitarbeiter BI zu einem “Wissensmanagement” erweitern und so wesentlicher Baustein eines Enterprise 2.0 mit maximalem Nutzen für das Unternehmen werden.

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Preis-Optimierung und Preis-Strategie: Nur geschickte Preis-Senkungen zahlen sich aus

Mittwoch 26. August 2009 von Christian Russ

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Laut dem Handelsblatt wurde am 6. August von Aldi die mittlerweile achte Preis-Senkungsrunde des Jahres 2009 im deutschen Lebensmitteleinzelhandel eingeläutet.

Wie der Spiegel berichtet, sollen sich die Preis-Senkungen der letzten Monate für Aldi aber nicht ausgezahlt haben. Statt dessen soll bei Aldi im ersten Halbjahr 2009 ein Umsatzeinbruch um 4,1 Prozent stattgefunden haben. Der Umsatzrückgang fiel damit stärker aus, als dies allein aufgrund der Preissenkungen bei ansonsten gleichbleibendem Kundenkaufverhalten zu erwarten gewesen wäre.

Eine Ursache hierfür besteht wahrscheinlich darin, dass durch Preis-Senkungen induzierbare Kundenreaktionen und die damit erzielbaren Absatz- und Umsatzeffekte in verschiedenen Sortimentsbereichen sehr unterschiedlich ausfallen können. So reagieren Kunden z. B. bei Spirituosen und Waschmitteln i. d. R. deutlich stärker auf Preissenkungen als etwa bei Süßwaren und Fertiggerichten.

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Auf dem Weg zur “Retail Intelligence”

Montag 17. August 2009 von Wolfgang Barth

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Unter diesem Titel beschreibt Dacos Geschäftsführer Joachim Hertel in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift “POS-Manager Technology” den momentanen Zustand von BI im Handel und die momentan sich ergebenden Möglichkeiten.

Auf dem steinigen Weg von sequentiellen Dateien mit statistischen Daten über SQL-Datenbanken hin zu ROLAP und jetzt MOLAP sind die Einzelhändler immer mit an forderster Front in ihren Anforderungen.

Gerade die gewaltigen Datenmengen, die am POS anfallen, sind der Grund die modernen Entwicklungen in Software und Hardware bis ans äußerste auszureizen. Erst jetzt mit den heutigen Maschinen, vor allem der Parallelisierung und dem gewaltigen Arbeitsspeicher, kombiniert mit neuen Software-Technologien, wie z.B. der spaltenorientierten Datenablage oder die Abfragesprache MDX, sind wirklich interessante Fragestellungen auf diesen Datenbeständen zum ersten mal online zu beantworten.

Dacos kann mit seinen Erfahrungen aus Kundenprojekten helfen diese Technologien auszureizen und dem Manager oder Sachbearbeiter optimale Entscheidunghilfen zur Verfügung zu stellen.

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SAS will die Prognose in SAP-APO verbessern

Dienstag 11. August 2009 von Wolfgang Barth

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In der Computerzeitung liest man heute von einem von SAP zertifizierten Prognose-Add-In zu deren APO (Advanced Planner and Optimizer) Lösung, das von SAS angeboten wird.

Mir erscheint es recht aufwändig alle für eine gute Absatzprognose erforderlichen Daten aus einem SAP System eines CPG-Herstellers zu extrahieren, um dann die sicher guten Prognose-Algorithmen von SAS anzuwenden.

Kann dieser Aufwand durch die Verbesserung der Planungen wirklich rechtfertigt werden?

Gerade in unseren heutigen turbulenten Zeiten mit massiven bisher so nicht vorgekommenen  Absatzeinbrüchen bezweifle ich dies. Wichtiger für die Qualität der Planungen ist die korrekte Berücksichtigung aller Restriktionen und Möglichkeitien für Produktion, Transport und Kosten, die korrekte Buchung von Bedarfen, Bestellungen, Kontrakten usw. usw.   Die Prognosequalität ist nur EIN Faktor der in die Qualität der Planung einfliesst.

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